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Bismarck-Museum

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Das Geburtshaus Bismarcks wurde zwischen 1695 und 1700 auf den Resten eines Vorgängerbaus durch August II, einem der Ahnen des Fürsten, errichtet. Es zeigte sich als einfaches, dreigeschossiges Herrenhaus mit einem Seitenflügel, dem sogenannten und bis heute erhalten gebliebenen Torhaus. Bis zum Spätherbst des Jahres 1944 wurde es noch von der Witwe Herbert von Bismarck, der geborenen Gräfin Marguerite Hoyos bewohnt, anschließend durch die schwedische Gesandtschaft und als Lazarett genutzt. Nach dem Krieg wohnten im Haus Flüchtlinge, wurden Räume zu Unterrichtszwecken hergerichtet oder als Altenheim genutzt.
Am 2. August 1958 fiel das Schloss dann der in jenen Jahren leider sehr verbreiteten ideologisch begründeten Barbarei zum Opfer und wurde gesprengt.
Im Zusammenhang mit dem 100. Todestag des Fürsten wurden der verbliebene Schlossflügel und das Gärtnerhaus wesentlich aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt saniert und 1998 als Museum eröffnet.
Die Dauerausstellung geht maßgeblich auf das Bismarckmuseum zurück, welches die Familie bereits 1891 im heute als Schule genutzten Schloss II eingerichtet hatte und dort bis 1948 besucht werde konnte, bevor es aufgelöst wurde. Die Bestände sind aber in Teilen erhalten geblieben. Die Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt hat die Präsentation neu gestaltet und begleitet sie auch wissenschaftlich. Darüber hinaus wurde die Sammlung durch Leihgaben der Familie von Bismarck und des Altmärkischen Museums Stendal ergänzt.
Seit dem Jahr 2000 befindet sich im Museum auch die größte Sammlung von auf den Reichsgründer geprägten Medaillen im öffentlichen Besitz. Sie wurde durch das Land Sachsen-Anhalt erworben und dem Museum als Leihgabe zur Verfügung gestellt.

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